Canon Handbuch für EOS Kameras als PDF downloaden

Wie ich erst kürzlich in einem Artikel schrieb, empfehle ich jedem, das Handbuch zu seiner Kamera genau zu lesen, um bessere Fotos zu machen. Der Weg zum perfekten Foto führt über die richtige Bedienung der Kamera. Erst die richtige Bedienung der Kamera ermöglicht das besondere Fotos, das alles überragende Foto. Alles andere ist Kommissar Zufall zuzuschreiben und wenig professionell.

Mein Handbuch zur Canon 50D liegt immer in der Kameratasche, so daß ich es spontan zücken kann, wenn ich etwas nicht weiß oder unsicher im Umgang mit einer Funkion bin. Im Laufe der Zeit lösen sich bei mir schon die Seiten heraus und es droht zu zerfallen wie ein Stück Old Amsterdam unterm Käsemesser.

Umso mehr freut es mich, dass ich das Handbuch zur Sicherheit auch als PDF verfügbar habe, denn Canon stellt alle Handbücher seiner EOS Spiegelreflexkameras kostnelos auch als PDF Download zur Verfügung – fein sortiert nach Kameramodell. Das sollte sich jeder, wenigstens zur Sicherheit, herunterladen. Ist schon dumm, wenn man das Handbuch verlegt oder verloren hat.

Und nicht vergessen:Handbuch lesen! :-)

Link: Canon Handbücher für Spiegelreflexkameras als PDF Download

 

 

 

 

http://www3.canon.de/pro/bda/fot/eos/

5 Tipps, um Deine fotografischen Kenntnisse sofort zu verbessern

Du hast Dich schon immer gefragt, was ein bestimmter Knopf an Deiner Kamera bedeutet? Was ISO, Blende und Verschlusszeit mit einem guten Foto zu tun hat? Wieso die Fotos von anderen immer besser aussehen als Deine eigenen? Dann sind diese Tipps genau das Richtige für Dich! Denn hier kommen meine ultimativen fünf Tipps für Dich und für das bevorstehende Wochenende, um Deine Kenntnisse im Bereich Fotografie zu erweitern! Heute ist Freitag und vielleicht inspirieren Dich ja meine Tipps, das Wochenende mal so richtig zu nutzen. :-)

Um ehrlich zu sein betrachte ich mich selbst noch als recht neu in der Fotografie. Ich bin überzeugt, dass die Entwicklung hin zu einem guten Fotografen geprägt ist durch ständiges Fotografien, ständiges lernen und viel Kreativität. Uff! Da stehe ich selbst noch weit am Anfang. Aber es gibt Dinge, die mich in den letzten Monaten nach vorne gebracht haben und von denen ich denke, dass sie jedem helfen werden, ein guter Fotograf zu werden.

Um Dich also etwas zu pushen, habe ich hier fünf Tipps, die mir sehr in meiner jüngsten Entwicklung geholfen haben.

1. Lese Dein Kamerahandbuch!

Handbücher ist nicht für jeden was. Ich weiß! Ich persönlich lese wirklich gerne Handbücher und deshalb habe ich von Beginn an mein Handbuch zur Canon 50D ständig in der Hand gehabt. Es ist enorm wichtig, die Kamera in- und auswendig zu kennen, um gute Fotos zu machen und um im entscheidenden Moment zu wissen, welche Einstellung für das Motiv notwendig ist. Wie fotografiere ich mit Gegenlicht? Wie bekomme ich eine geringe Schärfentiefe? Wie reduziere ich das Rauschen? All das sind Fragen, die im entscheidenden Moment eine Antwort suchen. Wer die Antworten kennt, ist nah dran am perfekten Foto.

Nimm Dir also hin und wieder ein paar Minuten Zeit, um im Handbuch zu lesen. Probiere nebenher sofort aus, was Du liest. Drücke die Knöpfe, gehe ins Menü, mache Probefotos und sieh Dir gleich die Fotos an, damit Du verstehst, was passiert. Das Handbuch sollte von nun an Dein ständiger Begleiter sein. Am besten, Du verstaust es ebenfalls in der Kameratasche, so dass Du es immer parat hast, wenn Du die Kamera benutzt.

2. Fotografiere immer im manuellen Modus. Immer!

Apropos Kamera benutzen. Hier kommt Tipp Nummer zwei. Fotografiere von nun an immer, ich wiederhole: immer! im manuellen Modus! Das ist ganz, ganz wichtig, denn nur im manuellen Modus hast Du die volle Kontrolle über Deine Kamera. Alles andere ist wie Fahrradfahren mit Stützrädern. Die Stützräder benötigst Du nicht mehr, denn Du hast bestimmt schon im Automatikmodus fotografiert. Nun ist es an der Zeit, sich an den manuellen Modus zu gewöhnen. Ach so, Du fragst Dich was der manuelle Modus ist? Dann gehe zurück zu Tipp 1. :-)

3. Achte auf den Weißabgleich!

Wenn Fotos farblich falsch wiedergegeben werden, liegt es am fehlenden Weißabgleich. Der Weißabgleich sorgt dafür, den Sensor der Kamera auf das bei der Aufnahme vorherrschende Licht einzustellen. Ausschlaggebend ist hierfür die Farbtemperatur, eine messbare Beschreibung für die Lichtstimmung. Kunstlicht wirkt oft gelbstichig, Sonnenlicht relativ natürlich und Fotos in der Dämmerung bläulich.

Von nun an achte immer auf den passenden Weißabgleich. Wähle entweder dafür eines der kamerainternen Voreinstellungen oder nimm eine Graukarte zur Hilfe. Wenn es schnell gehen muss oder sich die Lichtstimmung häufig ändert, nimm den automatischen Weißabgleich. Bei den meisten Kameras funktioniert der automatische Weißabgleich sehr gut, aber wenn das Foto farblich so gar nicht hinhaut, verändere den Weißabgleich, bis es passt.

Ein falscher Weißabgleich kann zwar mit einer Software wie Lightroom oder Aperture korrigiert werden, aber ein passender Weißabgleich erspart Dir viel Arbeit in der Nachbearbeitung hinterher am Rechner.

4. Nutze eine Festbrennweite!

ich fotografiere am liebsten mit einer Festbrennweite. Warum? Weil Festbrennweiten meine Kreativität fördern. Sie zwingen mich, mich zu bewegen, nachzudenken, verschiedene Blickwinkel auszuprobieren. Festbrennweiten werden auch Turnschuh-Zoom genannt, eben weil die Füße den Abstand zum Objekt herstellen und nicht der Zoomring.

Außerdem wiegt eine Festbrennweite nicht halb so viel wie ein Zoomobjektiv. Meine Lieblingsfestbrennweiten sind das Canon 35mm f/2.0 und das Canon 50mm f/1.8. Beides Linsen, die klein, leicht und unauffällig sind. Kauft Euch lieber eine preiswerte Festbrennweite statt ein teures Zoomobjektiv und probiert aus.

5. Nutze nie den Blitz!

Okay. Dieser fünfte Tipp ist wirklich leicht umzusetzen. Ehrlich gesagt ergibt er sich quasi von allein, denn wenn Du nur noch im manuellen Modus fotografierst (und das hast Du ja gerade gelernt :-) ), klappt der interne Blitz gar nicht mehr automatisch heraus. In den ganzen Automatikprogrammen blitzt ständig dieses Lichtlein ins Motiv, egal ob notwendig oder nicht. Hinzu kommt, dass der interne Blitz aufgrund seiner Beschaffenheit (mittig über dem Objektiv, geringe Leitzahl) nicht für schöne Fotos gedacht ist. Ich persönlich glaube, die Hersteller haben ihn nur deswegen in die Kamera gebaut, damit der Fotograf sich über den internen Blitz ärgert und einen großen, teureren, externen Blitz kauft.

Fazit

Das sind meine fünf Tipps für Dich, um Deine Fotografiekenntnisse zu verbessern. Beachte  sie und Du wirst schon bald den Unterschied merken.

Autofokus und Belichtungsmessung bei der Canon 50D

Sterntaste

Lange habe ich sie nicht beachtet, ignoriert und nicht gewusst, mit ihr etwas anzufangen. Bis zu diesem letzten Osterwochenende, an dem ich mir genüßlich mein Buch über die Canon 50D in die Hand nahm und erneut das Kapitel der Individualfunktionen durchlas.

Die Rede ist von der AF-ON-Taste. Dort im vierten Untermenü befindet sich die Option “Auslöser/AF-Starttaste”. Damit lässt sich festlegen, wie und durch welche Taste der Autofokus gestartet oder gestoppt wird. Diese Funktion hat zur Folge, den Autofokus von der Belichtungsmessung zu entkoppeln. Bingo! Das wollte ich schon lange! Endlich habe ich den heiligen Gral gefunden, mit dem ich Autofokus und Belichtung getrennt voneinander setzen kann. Gewöhnlich wird beim leichten Drücken des Auslösers der Autofokus und die Belichtungsmessung im gleichen Bereich des Motivs gemessen. Das Autofokus-Messfeld ist gleichzeitig eines der Belichtungsmessfelder, das zur Belichtungsmessung beiträgt. Das ist oft gewollt und hilfreich, aber nicht immer. Wenn ich zum Beispiel den einen Teil des Motivs fokussieren möchte, einen anderen Teil des Motivs aber korrekt belichten möchte, hilft es, Autofokus und Belichtung voneinander zu trennen. Oder wenn ich bei Gegenlicht fotografiere, hilft es, die Belichtung vom Fokussierbereich zu trennen. Dazu lässt sich die AF-ON-Taste nutzen.

Eine zweite Möglichkeit ist die Nutzung der Sterntaste (*-Taste). Mithilfe der AE-Speicherung, wie die Sterntaste auch genannt wird, lässt sich ebenfalls der Fokussierbereich vom Belichtungsbereich trennen. Die Anwendung ist ähnlich wie bei der AF-ON-Taste. Zuerst stellt man den Motivbereich scharf, den man korrekt belichten möchte (Belichtungsbereich), und drückt dann einmal kurz die Sterntaste zum Speichern der Belichtung. Anschließend verändert man den Bildausschnitt und fokussiert den Motivbereich, der scharf werden soll (Fokussierbereich), durch erneutes, leichtes Drücken des Auslösers. Zum Schluss den Auslöser ganz durchdrücken, um auszulösen.

Die Sterntaste speichert die Belichtung für 4 Sekunden, wenn man die Taste einmal kurz drückt. Hält man jedoch die Sterntaste gedrückt, wird die Belichtung so lange gespeichert, bis man die Sterntaste loslässt. Die Belichtungsspeicherung wird übrigens immer auf das ausgewählte Autofokus-Messfeld angewendet, welches rot im Sucher angezeigt wird.

Mit etwas Übung lassen sich dadurch wesentlich besser belichtete Fotos erzeugen. Probiert es unbedingt aus!

 

123 m über Hamburg

Jungfernstieg

Gestern nach Feierabend bin ich spontan auf den Turm der St. Petri Kirche in der Hamburger Innenstadt geklettert. Geklettert schreibe ich, weil ich dazu die 544 Treppenstufen nehmen musste, um den Blick aus der 123 m hohen Turmspitze genießen zu können. Aber ganz so schlimm wie es klingt war es dann doch nicht, denn unterwegs kommt man immer wieder an Plattformen vorbei, auf denen man sich verschnaufen kann. Ein Spaziergang ist das aber trotzdem nicht.:-)

Übrigens ist die St. Petri Kirche die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Im Jahr 1195 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Der Turm wurde 1342 begonnen zu bauen. Leider fiel die Kirche dem großen Hamburger Brand 1842 zum Opfer. Die Kirche wurde ein paar Jahre später wieder aufgebaut. Der Turm in seiner heutigen Form wurde 1878 eingeweiht.

Ich freute mich, dass ich meine Kamera dabei hatte und zur Abwechslung endlich mal wieder die Sonne schien – nicht immer dieses Hamburger Schmuddelwetter. Der Eingang zum Turm war gar nicht so leicht zu finden. Schließlich bemerkte ich aber, dass die Tür zur Wendeltreppe vom Shop aus zu betreten ist. Los ging´s!

Die ersten 111 Stufen sind am schwierigsten, denn die Wendeltreppe ist eng und steil. Über weitere Ebenen vorbei am Glockenraum geht es dann weiter empor. Die Mittelebenen haben kleine Guckfenster, so dass man bereits von unterwegs Hamburg von oben genießen kann. Endlich dann ganz oben angekommen offenbart sich ein atemberaubend schöner Blick über Hamburg. Die oberste Ebene ist nicht gerade groß. Gerade mal 5 Personen können dort stehen. Zum Glück war ich aber fast allein und konnte so in aller Ruhe den Blick durch die Scheiben der Bullaugen genießen. Der Wahnsinn!

Der Abstieg ging dann etwas einfacher und ich war im Null Komma nichts wieder unten. Als Ergebnis möchte ich Euch diese Fotos zeigen. Wenn Ihr gut zu Fuß seid, kann ich Euch den Weg auf den Turm sehr empfehlen. Der Blick entschädigt die 544 Treppenstufen total. :-)

 

Webcam am Riffkieker auf der Insel Norderney

Ich liebe die Insel Norderney! Jedes Jahr fahren meine Frau und ich in den Sommermonaten dorthin, um Kraft zu tanken.

Um danach zurück in Hamburg die Nähe zur Insel zu haben, schaue ich mir gern die Webcam an, die neben dem Riffkieker installiert ist. Besonders gut gefällt mir, dass sie einen Zeitraffer der letzten Stunden zeigt.

 

 

Speicherstadt Hamburg Foto am späten Nachmittag

Speicherstadt_Hamburg_Lichteinfall

Canon 50D+35mm, 1/400s bei f/8, ISO 100

Ich bin abends mit meiner Canon 50D durch die Speicherstadt gelaufen, als ich auf einmal den Lichteinfall zwischen den alten Gebäuden beobachtete. Daraufhin habe ich sofort den  Objektivdeckel abgenommen und dieses Foto aufgenommen. Es ist genau so aus der Kamera gekommen, ohne Nachbearbeitung. Nicht einmal den Ausschnitt habe ich beschnitten. Ich finde es sehr gelungen, weil man so schön das einfallende Tageslicht sehen kann. Die Sonne stand schon recht tief und die Abenddämmerung setzte bereits ein.

Portrait-Setup: Der Klassiker 45/45

Licht-Setup_45_45

Heute habe ich ein Foto aufgenommen mit dem klassischen 45/45 Licht-Setup. Und weil niemand anders da war, musste meine Rübe hinhalten. :-)

Bei dieser Lichtführung trifft das Blitzlicht nicht frontal auf die Person, sondern im 45° Winkel von schräg vorne und im 45° Winkel von schräg oben. Das Gesicht ist zum großen Teil ausgeleuchtet. Es wirkt nicht übertrieben dramatisch, aber es sind auch nicht alle Kontraste weg geblitzt. Die Lichtquelle, ein einfacher Durchlichtschirm auf einem Blitzstativ, stand ca. 50 cm weit entfernt, war also noch vergleichsweise nah. Diese Lichtführung wird auch als die “Mutter der Licht-Setups” bezeichnet, weil sie oft angewendet wird und von ihr ausgehend viele andere Licht-Setups abgeleitet werden können.

Wenn unter dem im Schatten liegenden Auge ein Lichtdreieck zu sehen ist, wird Allgemein auch vom sogenannten “Rembrandt-Licht” gesprochen. Das ist hier aber nicht so gut zu erkennen. Ein dunkler Hintergrund (Low-key-Fotografie) würde den Rembrandt-Effekt verstärken und der Schatten von der Brille verdeckt das Lichtdreieck.

Abstand des Blitzstativs: 60 cm
ISO-Empfindlichkeit: 100
Blende: 5.6
Belichtung: 1/160
Brennweite: 50mm

Apple TV – Erster Eindruck

Apple TV

Ausgepackt, angeschlossen, fertig. So könnte ich in kurzen Worten die Erfahrung mit unserem neuesten Technik-Gadget zusammenfassen. Seit ein paar Tagen haben wir Apple TV zu Hause stehen. Das ist diese kleine, schwarze Box von Apple zum Streamen von Filmen, Fotos, Musik und mehr. Ich habe ja lange überlegt, ob ich Apple TV benötige, aber wie so oft bei mir verfalle ich schließlich früher oder später den Apple Produkten. :-) Ich habe den Kauf nicht bereut. Im Gegenteil: Jetzt frage ich mich, warum ich die Box nicht schon eher gekauft habe. Denn Filme legal aus dem Internet laden und dabei gemütlich auf der Couch abhängen ist schon ziemlich lässig. Hier nun mein erster Eindruck nach ein paar Tagen Nutzung.

Überlick

Mit Apple TV können Inhalte aus iTunes und dem iTunes Store an das TV-Gerät gestreamt werden. Dazu ist ein iTunes-Account notwendig. Der iTunes Store bietet ein großes Filmangebot zum Kaufen und Leihen an. Apple TV besteht aus der kleinen, schwarzen Box, einem Stromkabel, einem dünnen Erste-Schritte-Handbuch und eine hübsche, kleine, silberfarbene Fernbedienung. Alles ist sicher in der Verpackung untergebracht. Zusätzlich musste ich ein HDMI-Kabel kaufen, um die Box ans TV-Gerät anzuschließen. Im Grunde ähnelt Apple TV vom Aussehen her sehr der weißen Apple Airport Extreme Box, eine drahtlose Basisstation für´s WLAN. Das Anschließen und konfigurieren ging sehr einfach und schnell. Der Fernseher hat die Box sofort erkannt. Schnell noch die Box ins WLAN gehängt und schon konnte ich das Menü durchstöbern.

Privatfreigabe

Die Privatfreigabe ist notwendig, damit Du die Inhalte aus Deiner iTunes Mediathek und Deine iPhoto Fotos an Dein Apple TV streamen kannst. Ohne Privatfreigabe ist das Angebot im Apple TV also deutlich eingeschränkter, aber die Privatfreigabe ist wirklich kein großes Ding. Einfach in iTunes Menü den Punkt “Privatfreigabe aktivieren” auswählen. Fertig! Das funktioniert nicht nur mit einem Mac, sondern auch mit dem iPhone, iPod und iPad.  Filme, Podcasts und Fotos können so ebenfalls mittels AirPlay und Apple TV an das TV-Gerät übertragen werden. Um die Übertragung zu starten, einfach das AirPlay-Symbol antippen in der Steuerungsleiste.

Filme

Anfangs war ich etwas über die reduzierte Filmanzahl überrascht. In der Filmübersicht sah ich manche Filmtitel nicht, die ich im iTunes Store jedoch angezeigt bekam. Komisch. Auch die Apple TV interne Suche fand sie nicht. Dann jedoch fiel mir ein, dass Apple TV ja keine Filme speichern kann, sondern eben nur den Film als Stream abspielt. Die erste Apple TV Generation konnte noch Filme speichern, nicht aber diese dritte Generation. Hat wohl mit irgendwelchen rechtlichen Gründen zu tun. Und das ist der Grund, weshalb ich manche Filmtitel nicht fand, denn das waren Filme, die nur zum Kaufen angeboten werden. Beim Filmkauf wird der Film heruntergeladen und auf der Festplatte gespeichert. Dafür ist ein Rechner notwendig. Apple TV speichert jedoch keine Filme. Um gekaufte Filme zu gucken, muss also ein Rechner mit iTunes laufen und iTunes muss geöffnet sein. Die Übertragungstechnik nennt Apple übrigens AirPlay.

Nachdem ich diese Hürde genommen hatte, habe ich mir den Film Mission Impossible 3 im iTunes Store gekauft und angesehen. Der Film wurde bereits nach wenigen Sekunden des Herunterladens abgespielt, ruckelfrei und in einer Top-Qualität.

Fotos

Die Foto-Anwendung ist das zweite Killer-Feature, weshalb ich Apple TV gekauft habe. Neben Filme anschauen freue ich mich, nun Freunden, Bekannten und Verwandten meine Fotos auf dem großen Fernsehbildschirm zu zeigen. Dazu muss man auf dem Mac seine Fotos in iPhoto verwalten und kann sie dann für die Übertragung mit AirPlay auswählen. Funktioniert prächtig.

Musik

Ganz ehrlich: Ich bin kein besonders großer Musik-Fan und höre Musik nur sehr selten. Aus diesem Grund habe ich die Musikwiedergabe in Apple TV erst einmal nur kurz angetestet. Das jedoch klappte ohne Probleme. Wichtig hierbei ist auch wieder, die Privatfreigabe in iTunes zu aktivieren, damit Apple TV auf die iTunes Mediathek zugreifen kann. Dann werden alle Musiktitel, Alben, Interpreten usw. in Apple TV angezeigt und können mit der Fernbedienung abgespielt werden. Hübsch ist, dass auch die Cover angezeigt werden.

Computer

Über den Menüpunkt Computer kannst Du auf Filme, Podcasts und Fotos aus der iTunes Mediathek zugreifen. Die oben bereits erwähnte Privatfreigabe ist notwendig, damit Apple TV darauf zugreifen kann.

Einstellungen

Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass Apple TV ein Menü Einstellungen besitzt, aber klar doch, irgendwie muss diese Box ja schließlich administriert werden. Hier kannst Du also Deinen iTunes Account angeben, das WLAN einrichten, Bildschirmschoner auswählen und allerlei anderen Kram für die Darstellung am Fernsehgerät einstellen. Bei mir waren keine Änderungen notwendig, weshalb ich mich mit den Einstellungen nicht weiter beschäftigt habe.

Youtube und Vimeo

Sehr gut finde ich auch, dass ich mir nun auf dem Fernseher Inhalte aus der weltgrößten Videosammlung Youtube ansehen kann. Ich habe da bestimmte Kanäle abonniert und kann die Filme jetzt wie jeden anderen Film im Fernseher ansehen. Irgendwie praktisch. Gleiches gilt für Vimeo, wo ich ebenfalls ein paar Kanäle abonniert habe, die interessante Videos produzieren. Ich denke da gerade speziell an die Lift-Conference in Genf, die ganz aktuell jetzt stattfindet mit super interessanten Themen. Die Videos der Konferenzen kann sich jeder nachträglich kostenlos ansehen. Das wird mit der diesjährigen gerade gewesenen Konferenz hoffentlich auch wieder so sein. Yieppiehh!

 Watchever

Watchever ist ein noch relativ neuer Service um Filme und Serien auf internetfähigen Geräten anzusehen. Für aktuell monatlich 8,99 Euro können so viele Filme und Serien geladen werden wie man möchte. Muss ich mal ausprobieren. Soll gut sein, habe ich aber noch keine Erfahrung mit gemacht.

 Zusammenfassung

Also Apple TV ist wirklich ein tolles Gerät. Die unkomplizierte Bedienung und die Möglichkeiten beeindrucken mich sehr. Die kleine, schlichte, schwarze Box steht unauffällig neben dem TV-Gerät und fällt kaum auf. Wir werden jetzt häufiger mal einen Film leihen oder kaufen statt uns von ARD, ZDF, NDR, WDR und ARTE berieseln zu lassen. Den ganzen anderen Schrott von PRO 7, RTL, SAT1 und Co. gucken wir eh schon lange nicht mehr und da kommt ein bißchen Abwechslung durch Apple TV uns gerade recht. Muss ja nicht immer ein “Hau-drauf-Film” wie Mission Impossible sein. Das Angebot an interessanten Filmen, Serien und Reportagen hat sich nun auf alle Fälle vergrößert. Leider haben die Tage aber weiterhin nur 24 Stunden. :-)

 

Manfrotto MA 026 Schirmneiger

Manfrotto MA 026

Vor ein paar Wochen habe ich mir ein günstiges Portrait-Set bestehend aus Blitzstativ, Durchlichtschirm und Schirmneiger zugelegt. Darüber werde ich hier in Kürze noch berichten. Der Schirmneiger war aber anscheinend zu günstig. Jedenfalls habe ich ihn nun  durch einen Manfrotto MA 026 ersetzt. An meinem bisherigen Schirmneiger, ein Eigenprodukt von Calumet, hat mir nicht gefallen, dass die Schirmneigung durch ein Rädchen in Stufen eingestellt wird. Beim Manfrotto MA 026 ist die Schirmneigung aber stufenlos einstellbar.

Ein weiteres Bonbon beim Manfrotto Produkt ist, dass das Loch zum Befestigen des Durchlichtschirms schräg verläuft, wodurch der Blitz besser die Mitte des Durchlichtschirms ausleuchtet.

Insgesamt macht dieser Schirmneiger einen sehr guten Eindruck auf mich. Er ist äußerst stabil gefertigt und soll ein Gewicht von 2,5 kg tragen können. Die Schirmstöcke können einen Durchmesser von bis zu 12 mm haben. Einzig die Feststellschraube für den Schirm ist etwas schwierig zu drehen, weil die silberne Schraube für den Stativeinsatz im Wege ist. Ist aber nur eine Kleinigkeit.

Der Manfrotto MA 026 kostet zwar etwas mehr als andere Schirmneiger, ist das Geld aber absolut wert.

 

Download-Tipp: Portraitfotografie mit einfachen Mitteln

Krolop-Gerst Live

Die Seite Krolop-Gerst.com ist bei mir schon lange als Bookmark abgespeichert. Jetzt haben Martin und Marc ein neues Experiment gewagt: Live-Shootings als Video-Download. Im Live-Shooting stellt Martin einen Gast vor, mit dem er zusammen über ein bestimmtes Thema quatscht und zeigt, wie Fotos zu einem vorher ausgewählten Thema erzeugt werden. Bei der Pilotausstrahlung ging es um das Thema Portraitfotografie mit einfachen Mitteln. Zusammen mit Patrick Ludolph von neunzehn72.de als Gast wurde ein 5-stündiges Live-Video aufgezeichnet. Mit einfachen Mitteln bedeutet ohne sündhaftteure Fotoausrüstung, die sich nur Profis leisten können, sondern Fotos mit kleiner, günstiger Ausstattung: Blitz, Durchlichtschirm und Reflektor. Und es geht um die Suche nach dem richtigen Licht und dem passenden Hintergrund, sowohl Indoor als auch Outdoor.

Die Live-Sendung wurde professionell aufgezeichnet und wird nun für kleines Geld als Download angeboten. Ich hab mir die Videos sofort gekauft und angesehen und ich kann Euch sagen: schweinegeil! Was ich dort an Informationen von den beiden gelernt habe, ist echt superklasse.

Für 19,99 Euro gibt es insgesamt 305 Minuten an Informationen, die in sechs Teilen heruntergeladen werden können. Teil 1 ist das Interview mit Patrick Ludolph, bei dem Paddy auch eine Menge über seine erste Anfangszeit als selbständiger Fotograf preisgibt. Teil 2 ist der Praxisteil mit unterschiedlichen Licht-Setups und Teil 3 beinhaltet noch mehr Praxis mit Schwerpunkt Belichtungsautomatik. Die restlichen drei Teile sind Bonusmaterial und handeln von verschiedenen Außenaufnahmen vor dem Fotostudio und auf der Straße, wo es ganz einfach darum geht, die vorhandene Location nach interessanten Spots abzusuchen, um ein schönes Portraitfoto zu machen

Also ich finde diese Downloads wirklich klasse und kann sie nur jedem empfehlen, der sich für die Portraitfotografie interessiert. Ich denke, hier bekommen Hobby- aber auch Berufsfotografen gleichermaßen etwas geboten, was sich ansonsten eher in Workshops vermitteln lässt. Ich freue mich schon auf das nächste Live-Shooting, bei dem Matthias Schwaighofer zu Gast sein wird.